Amppipal Hospital

Adresse:
Amppipal Hospital, Palungtar Municipality - 11, Gorkha, Nepal, Tel.: 00977-9846-208709

Fakten zum Krankenhaus & finanzielle Situation:                                                                                                                                                 Chairman des Krankenhaus Komitees: Krishna Bahadur Thapa
Pflegedienstleiterin: Schwester Maya Tamang
Verwaltungsleiter: Babu Ram Giri
Hospital Director: z. Z. nicht besetzt
Derzeit stehen 46 Betten zur Verfügung.

Der Haushalt des Amppipal Hospitals setzt sich aus Beträgen mehrerer Quellen zusammen. Ein großer Teil kommt von der nepalischen Regierung ("Ministry of Health"). Dieser Anteil fließt aber nicht kontinuierlich, da die Regierungsarbeit aus politischen Gründen nur unregelmäßig stattfindet. Ebenso unstetig ist der finanzielle Anteil und Beitrag der Gemeinde Amppipal, welcher dem Hospital zur Verfügung gestellt wird. Von der Hilfsorganisation "United Mission to Nepal" kommt ein finanzieller Beitrag zur Unterstützung der Apotheke vor Ort. Den größten Anteil von über der Hälfte des Gesamtbudgets muss das Krankenhaus selbst erwirtschaften. Dies geschieht durch Behandlungsgelder. Die Konsultationsgebühr beträgt derzeit 25 NPR, die Notfallgebühr 200 NPR, der Bettensatz (bed-charge) beträgt 110 NPR pro Tag, ein Privatzimmer im Krankenhaus kostet 350 NPR pro Tag während die OP-Gebühren für kleinere Eingriffe 350 NPR betragen. Größere Operationen (inklusive Anästhesie, Material & Medikamente) kosten bis zu maximal 13.000 NPR, welche die Patienten bezahlen müssen. Aufgrund dieser akuten Finanzlage ist es für das Krankenhaus nahezu unmöglich, neue Geräte und benötigte Dinge anzuschaffen oder auch nur altersschwache, kaum noch funktionsfähige Geräte und Instrumente zu ersetzen.

Geographische und politische Lage:
Amppipal ist ein kleines Dorf und befindet sich im Bergland Nepals im südwestlichen Teil des Distrikts "Gorkha" in der "Western Region" von Nepal am Fuß der Hauptkette des Himalaja-Gebirges. In den umliegenden Distrikten wohnen mehrere Hunderttausend Einwohner.  Das Krankenhaus liegt an einem Berg oberhalb des Flusses "Chepe" auf einer Höhe von 1.100 m über dem Meeresspiegel mit einem herrlichen Blick auf die verschneiten Berge der Annapurna-Bergkette und des Manaslu Himal.
Im Distrikt "Gorkha" und den umliegenden Gebieten ist Amppipal derzeit der einzige Ort mit regulärer, chirurgischer Behandlungs-möglichkeit. Im Einzugsgebiet des Ammpipal Hospitals leben derzeit etwa 200.000 Einwohner. Die Mehrzahl der Patienten kommt aus den Distrikten "Gorkha", "Lamjung" und "Tanahun" mit Fußwegen bzw. Gehzeiten zwischen einer halben und mehr als 12 Stunden. Das Krankenhaus steht allen Patienten offen. Im Bereich des Krankenhauses wie auch auf dem Weg dorthin hat es in der Vergangenheit keinerlei Probleme mit den Maoisten für ausländische Besucher gegeben.

Das Amppipal Hospital in den Bergen Nepals                                              Krankentransport zu Fuß zum Bergkrankenhaus Amppipal

Entstehung und Betrieb des Krankenhauses bis 2001:
Das Krankenhaus Amppipal wurde im Jahre 1969 von der Organisation "United Mission to Nepal" aufgebaut. Es ersetzte eine alte Apotheke, der dort 12 Jahre lang die medizinische Versorgung der Bevölkerung oblag.  Im September 2001 stellte "United Mission" ganz plötzlich die Arbeit in Amppipal ein. Gründe dafür mögen mangelnde Rentabilität und möglicherweise auch Probleme mit den Maoisten gewesen sein. Über die damaligen Zustände berichtet der amerikanische Arzt Dr. Thomas Hale in seinem Buch "Geheimnisvolles Nepal" (Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 1988). Neuere Informationen und Berichte aus dem Amppipal Hospital erhält man aus diversen Zeitungsartikeln von Dr. Wolfhard Starke (Link).

Im April 1997 startete das Amppipal Hospital als erstes Krankenhaus in Nepal mit einer "DOTS"-Behandlung der Tuberkulose. "DOTS" steht für Directly Observed Therapy, Short Course. Hauptziel der Behandlung bzw. des begleitenden Programms ist der direkte Kontakt zwischen den Patienten und dem Arzt in seiner Position als "Überwacher", um die regelmäßige Einnahme der Medikamente sicherzustellen und den Fortschritt der Therapie bzw. der Genesung zu kontrollieren. Da die Mehrzahl dieser Patienten eine offene Lungentuberkulose haben, wird die Behandlung zunächst unter stationären Bedingungen für 2 Monate (bei relapse-Fällen für 3 Monate) eingeleitet, ehe sie in ambulante Behandlung für weitere 6 Monate entlassen werden. In den letzten 5 Jahren hat man dadurch bereits sichtbare Verbesserungen in der Befolgung der Therapie und damit der Gesundung der Patienten verzeichnen können. Die notwendigen Medikamente werden kostenfrei durch die Regierung zur Verfügung gestellt, ebenso auch die Medikamente für die Behandlung von Lepra. Die Unterbringung der TB-Patienten erfolgt zu einem Tagessatz in Höhe von 20 Nepalischen Rupien (NPR).

Die Physiotherapie im Krankenhaus                                                               Blick in den neuen OP-Saal

Derzeitiger Betrieb des Krankenhauses:
Dr. Wolfhard Starke war von 2003 bis 2012 der Arzt vor Ort und gleichzeitig Hospital Director. Er leistete großartige, ehrenamtliche Arbeit in medizinischer wie auch organisatorischer Hinsicht! Ganz herzlichen Dank an Wolfhard für das geleistete Engagement! Derzeit wird der Betrieb vor Ort mit wechselnden Einsatzärzten aus Deutschland und einem nepalischen Kollegen aufrecht erhalten.

Ein großes Infrastrukturprojekt und Ziel von Nepalmed war im Jahre 2005 der Bau einer mit geländegängiger Ambulanz befahrbaren Verbindungspiste zwischen dem Dorf Amppipal und dem Hospital. Das Projekt konnte realisiert und die Zugangsstraße zum Krankenhaus am 28.12.2005 eingeweiht werden. Seit August 2006 steht ein von Indien gesponsortes Ambulanzfahrzeug zur Verfügung, welches mit Sauerstoff und einem europäischem Standard entsprechenden Notfallkoffer bestückt ist.

Heute kommen täglich zwischen 55-110 Patienten zur Behandlung in das Amppipal Hospital. Die meisten Patienten haben internistische Krankheitsbilder wie Asthma, chronische Bronchitis, Durchfall, Typhus, Würmer, Fieber, Infekte oder Ähnliches. Das Krankenhaus bietet allen Patienten ambulante und stationäre Versorgung. Seit dem Jahre 1995 stehen vor Ort ein neues Röntgengerät sowie ein Ultraschall-gerät zur Verfügung und eine Vielzahl an Laboruntersuchungen sind möglich. Des weiteren werden Familienplanung, Mutterschaftsvor- und Nachsorgeuntersuchungen sowie Impfprogramme im Hospital durchgeführt. Die Impfstoffe für Kinder werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Patienten läuft inzwischen während der OPD-Sprechstunden (OPD = Outpatient Department) ein Videoprogramm mit verschiedenen Themen der Gesundheitserziehung.

Das Krankenhausbudget wird anteilig vom Gesundheitsministerium Nepals, der Gemeinde Amppipal, der "United Mission to Nepal" und Behandlungsgebühren bestritten. Spenden erfolgen sporadisch von privater Seite und kontinuierlich von Nepalmed e.V. in einer Höhe von cirka fünfzigtausend Euro pro Jahr. Ein Teil davon wird zur Anschaffung dringend benötigter, medizinischer Ausrüstung verwendet und ein anderer Teil zur Unterstützung sehr armer Patienten bei der Finanzierung von dringend notwendiger Behandlung einschließlich Operationen durch den "Nepalmed Fund" im Amppipal Community Hospital. Nach Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse wird ein Teil der OP- bzw. Behandlungskosten aus diesem Fund bezahlt. Über die Bedürftigkeit und die Höhe des Anteils an den Kosten aus dem Fund entscheiden stets drei Personen, um eventuelle Begünstigungen oder Korruption auszuschließen. Der Großteil der Gelder wird für den Erhalt und den Ausbau der lokalen Infrastruktur (Zufahrtsstraße, Gebäude, Abfallentsorgung, Strom & Wasser) und für die Entwicklung des Krankenhauses eingesetzt.

Mit einer Spende aus Warburg konnte im Jahre 1995 ein neues Röntgengerät vor Ort installiert werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Förderkreis "Zahngesundheit Mittelfranken e.V." wurden eine komplett neue Zahnbehandlungseinheit, ein Zahnröntgengerät und ein Kapselmischgerät für Zahnfüllungen angeschafft und in Betrieb genommen sowie parallel eine zahnmedizinische Schulung eines lokalen Mitarbeiters veranlasst. Des weiteren wurden bis zum heutigen Tag gespendet: ein Diathermiegerät der Fa. ERBE, ein Adenotomieinstrumentarium sowie eine komplette Prokto-Rektoskopieeinheit der Fa. Karl Storz, ein Lumitec Infrarotkoagulator, zwei Patientenwärmegeräte sowie diverse Instrumente von Aesculap, Martin, KaWeMed.

Darüberhinaus wurden die Holzteile der Krankenhausbauten ausgebessert und mit frischer Farbe gestrichen sowie sämtliche Toiletten erneuert. Die Feuerstelle in der Wäscherei wurde repariert und ein neuer Rauchabzug installiert. Die Decke im Haupt-OP wurde modernisiert und eine Mülldeponie für nicht brennbare Abfälle in der Nähe des Krankenhauses errichtet. Aufgrund der unzuverlässigen Stromlieferung über das externe Netz wurde für die wichtigsten Teile des Hospitals (OP, Kreißsaal, Schwesterndienstzimmer, Wachstation und Notaufnahme) ein Batteriebanksystem installiert, dass eine lückenlose kontinuierliche Stromzufuhr gewährleistet.

Gleichzeitig wurde durch die Spendengelder mehreren Mitarbeitern des Krankenhauses ein Training ermöglicht (2 OP-Kräfte, 1 Physio-therapeut, 3 Hebammen) und das Hospital Management Training des Verwalters wurde ebenso finanziell unterstützt. Ein Photokopier-gerät, eine Haematokrit-Mikrozentrifuge, 2 größere Autoklaven, diverse Instrumente und Implantate, ein OP-Tisch, ein Entbindungsbett, ein Anästhesiewagen sowie weitere medizinische Ausrüstungsgegenstände konnten angeschafft werden sowie die Reparatur von Generator und Ultraschallgerät ermöglicht werden. Für die Patientenbetten wurden neue, wärmere Bettdecken nebst Bezügen gekauft, ferner ein Trinkwasseraufbereitungsgerät für die Station und ein Gasgeyser für den Waschraum im OP organisiert. Das für die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes notwendige Grundstück konnte im Jahr 2007 erworben werden; die Bauarbeiten darauf sind bereits abgeschlossen. Ein moderner Inkubator und eine Phototherapieeinheit für Neugeborene konnten weiterhin angeschafft werden. Aktuell erfolgt der Umbau des OP-Traktes und des Kreißsaales, welchen Nepalmed mit Geld in Höhe von 40.000,00 Euro mitfinanziert (Oktober 2010). Hier ein kurzer Überblick der Historie des Krankenhauses als PDF-Dokument

Liste notwendiger Dinge:
Vordringlich ist die Verbesserung des veralteten und durch langen Gebrauch abgenutzten Instrumentariums, z.B. die Erneuerung chirurgischer Basisinstrumente wie Nadelhalter oder Präparierscheren, aber auch Uterusklemmen und neue OP-Lampen. Eine  Neustrukturierung der lokalen Apotheke sowie das Anlegen eines mindestens 3-monatigen Vorrates an Medikamenten ist ebenso nötig.
Dringend sind der Ersatz eines OP-Tisches, ebenso auch der Bau und die Einrichtung einer postoperativen Aufwachstation einschließlich der erforderlichen Ausrüstung. Nach Fertigstellung des Mehrzweckgebäudes wird ein Geldschrank, ein Fernsehgerät und Mobiliar gesucht; darüberhinaus ein Laptop für die Verwaltung und ein Personal Computer für die Bibliothek. Wünschenswert wäre die Anschaffung von Instrumentarium, Implantaten und entsprechend eine leistungsfähige Bohrmaschine für Verriegelungsnagelungen von Unter- und Oberschenkelbrüchen. Weiteren Mitarbeitern soll ein Training ermöglicht werden, z. B. für biomedizinische Technik und EDV-Schulung. Aktuelle Wunschliste nötiger Dinge als PDF-Dokument

Gesuchtes Personal:
Nepalmed sucht für das Amppipal Hospital Physiotherapeuten für einen Zeitraum von 2 Wochen, um die Mitarbeiter vor Ort zu trainieren. Des weiteren sucht Nepalmed Zahnärzte für die regelmäßig stattfindenden "Dental Camps" (zahnmedizinische Behandlungseinsätze) in der Zeitspanne von Ende September bis Anfang Juni eines jeden Jahres; unser Zielwert wären 3 bis 4 "Dental Camps" pro Jahr zu organisieren. Die "Dental Camps" sollten außerhalb der nepalischen Ferienzeit stattfinden, damit die Schulkinder zahnärztlich untersucht und in Zahnhygiene unterrichtet werden können. Bei zwei gleichzeitig anwesenden Zahnärzten wäre ein Einsatz von 1 Woche, bei nur einem Zahnarzt entsprechend länger, ausreichend und wünschenswert. Idealerweise sollten nur 1-2 Personen nach Amppipal reisen, weil nicht mehr Unterkünfte zur Verfügung stehen. Bitte kein Medizintourismus; Nepalmed sucht nur ernsthaft Interessierte für den Einsatz in Amppipal Wenn 2 Zahnärzte gleichzeitig vor Ort sind, kann die Arbeit aufgeteilt werden. Während der Eine seine Tätigkeit im Krankenhaus durchführt, kann der/die Andere in die Schulen der Umgebung gehen. Ein Touristenvisum für den Einsatz vor Ort ist ausreichend. Große Instrumentensets für Zahnärzte sind vorhanden. Für interessierte Zahnärzte/innen mit Fragen zu einem möglichen Einsatz vor Ort kontaktieren sie bitte Frau Dr. Keller via Email. Emailkontakt Dr. Sybille Keller

Weitere Anstrengungen müssen in Richtung Fortbildung lokaler Mitarbeiter gehen, um den wachsenden Strom von Patienten zu bewältigen. Dringend erforderlich ist eine Schulung der "Health Post"-Mitarbeiter und der Eigner der "Medical Halls" (Medikamenten-verkauf). Um die Situation aus dem Jahr 2001 mit dem Weggang der Ärzte nicht noch einmal zu erleben, ist es dringend notwendig, eine kontinuierlich besetzte Arztstelle zu schaffen. Ein Paramedic erhielt eine zahnmedizinische Ausbildung, wodurch er selbstständig  Extraktionen, Scaling und Cleaning durchführen kann.

Unterkunft vor Ort:                                                                                                                                                                                                                     Für Besucher des Amppipal Hospitals existiert ein kleines Gästehaus vor Ort mit insgesamt 8 Betten. Dieses kann nicht direkt von Deutschland aus gebucht werden; daher ist eine frühzeitige Organisation und zeitliche Koordination für einen geplanten Aufenthalt bzw. Besuch in Amppipal erforderlich. In der Regel gibt es genügend Platz für Einsatzkräfte oder Studenten im Krankenhaus.

Folgende Preise gelten derzeit für Besucher (Stand: August  2012): Übernachtung + nepalisches Essen = 500,00 NPR pro Nacht. Alternativ kann man sich auch selbst verpflegen oder seine Mahlzeiten in einem der umliegenden Teestuben einnehmen. Für eine Famulatur im Amppipal Hospital wird eine Gebühr in Höhe von 1.000,00 NPR pro angefangenem Monat vom Krankenhaus erhoben.   Von Nepalmed Vermittelte zahlen zusätzlich einmalig 50,00 Euro vor Ort zu Händen Baburam Giri.

Anreise:                                                                                                                                                                                                                                     Der beste Weg, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Amppipal zu gelangen, ist die Fahrt mit dem Bus. Vom hauptstädtischen Busbahnhof "Kathmandu New Bus Park" fährt man zur Stadt Tatipokhari (während der Monsunzeit fährt der Bus aufgrund des Regens nicht bis Tatipokhari, sondern nur ein Stück über Turture hinaus Richtung Tatipokhari, so daß man sich zumindest eine Stunde Fussmarsch erspart). Der Bus verkehrt einmal am Tag; die Abfahrt in Kathmandu erfolgt morgens um 7.45 Uhr (Stand: Oktober 2010). Die Fahrkarten erhält man am Schalter nach Besisahar.
Eine weitere Option ist die Fahrt mit einem Geländewagen (dem Amppipal-Jeep), welche in der Stadt Dumre beginnt. Der Amppipal-Jeep fährt täglich, relativ regelmäßig um 13.00 Uhr in Dumre am Hotel "Kusum" (Haltestelle ist die rechte Straßenseite Richtung Pokhara, wenige Meter hinter dem Straßenabzweig nach Besisahar) ab. Hinweis: der Preis für eine Fahrt beträgt pro Person nur cirka 200,00 NPR (Stand: Oktober 2010) - bitte nicht abzocken lassen!                                                                                                                                                       Da wegen häufiger Verkehrsstaus und stattfindender Kontrollen der "Tatipokhari-Bus" manchmal verspätet in Dumre ankommt, sollte man besser einen der früher losfahrenden Busse Richtung Pokhara oder Besisahar nehmen oder die Fahrt in einem Kleinbus (nepalischer Microbus) in Erwägung ziehen (Abfahrt nicht weit vom "Kathmandu New Bus Park"). Am besten ist es, wenn man am Vormittag des vorherigen Werktages im Amppipal Hospital zu Bürozeiten (So - Fr von 9.00 - 10.30 Uhr & 11.00 -13.00 Uhr & 13.30 - 16.00 Uhr) unter der Telefonnummer 09846-208709 anruft und fragt, ob am gewünschten Reisetag der Amppipal-Jeep fährt. Dieser würde dann vom Hospital informiert werden (bitte vergessen sie nicht die Personenzahl für eine mögliche Sitzplatzreservierung anzugeben). Ebenso sollten sie in Dumre im Hotel "Kusum" nach dem Amppipal-Jeep fragen und am besten am Vortag des geplanten Reisetages im Hotel anrufen (Telefonnummer vom Hotel "Kusum": 065/580110) und sich über die aktuellen Abfahrtstage und -zeiten informieren. 

Falls man die 4 bis 5 Stunden Aufstieg zum Amppipal Hospital zu Fuß bewältigen will (oder muss), kann man alternativ den Bus nach Besisahar nehmen. Die Straße nach Besisahar zweigt in Dumre vom Highway "Kathmandu - Pokhara" ab.  Nach etwa 12 km Fahrt auf der Straße nach Besisahar erreicht man den Ort "Turture", wo man den Bus verlassen muß. Für schweres Gepäck kann man in Turture oder Tatipokhari einen Träger anheuern. Die Gebühr für einen Träger beträgt 5,00 NPR pro Kilogramm des Gepäckstückes (Stand: Oktober 2010), das heißt mit einer Pauschale in Höhe von 200,00 NPR sind sie gut bezahlt. Von den Besuchern des Amppipal Hospitals wird eine Spende in Höhe von 50,00 Euro (Gegenwert auch in NPR akzeptiert) in den "Nepalmed Fund" zur Behandlung der Ärmsten erwartet.

Eine genaue Wegbeschreibung liegt auch als PDF-Dokument zum Runterladen zur Verfügung, Anreise Amppipal als PDF-Dokument.

Wichtige Reiseinformationen:
Visum: ein 15-tägiges Touristenvisum (multiple entry) ist in Deutschland für 25,00 Euro bei der Botschaft oder einem der Konsulate von Nepal erhältlich. Alternativ kann man das Visum auch bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu erhalten, wobei es aber zu längeren Wartezeiten kommen kann. Dazu benötigen sie 2 aktuelle Passbilder.                                                                                                                   Impfungen: wir empfehlen eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A & B, Diphterie, Tetanus, Polio, Tollwut, Typhus (Injektion, keine Kapseln!), Cholera (hilft auch gegen Reisedurchfall durch EHEC).                                                                                                                  Bekleidung: feste Schuhe & Turnschuhe oder Sandalen, im Sommer leichte Kleidung, im Frühjahr und Herbst leichte Fleecebekleidung, von November bis Februar dicke Fleecebekleidung, Schlafsack (normalerweise auch im Winter nicht zwingend erforderlich, es sei denn für sehr kälteempfindliche Reisende), Taschenlampe, Regenschirm bzw. Regenkleidung, Anorak und Reservebatterien.                  Internet & Telefon: alle Kommunikationsverbindungen vor Ort sind sehr unzuverlässig, zeitweise gibt es längere, komplette Ausfälle der Telekommunikation. Das Senden und Empfangen von Emails ist grundsätzlich nur kurz und ohne jeden Anhang (auch ohne den Text der vorhergehenden Email) möglich.                                                                                                                                                                              Unterkunft in Kathmandu: "Pilgrims Guesthouse" in Thamel, Telefonnummer: 00977-1-4440565, Email: pilgrimsghouse@yahoo.com

Famulatur & Praktikum:                                                                                                                                                                                                           Falls Sie Interesse an einer Famulatur oder einem Praktikum im Amppipal Hospital haben, richten sie bitte ihre Anfrage an unsere zuständige Bearbeiterin, Frau Burga Marx, via Email. Emailkontakt Frau Marx                                                                                                         Bitte senden sie keine Anfragen nach Amppipal, da diese vor Ort nicht bearbeitet werden können!

Spenden:                                                                                                                                                                                                                                    Falls Sie eine Spende für dieses Projekt geben möchten, nutzen sie bitte folgende Bankverbindung.

Geldinstitut: Volks- und Raiffeisenbank Muldental eG
Kontonummer: 5000166776
Bankleitzahl: 86095484
Verwendungszweck: Amppipal + Ihre Adresse (Ort, PLZ, Straße) falls Spendenbestätigung gewünscht wird 
IBAN: DE67 8609 5484 5000 1667 76
BIC: GENODEF1GMV

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