Auf dieser Seite hat Nepalmed nützliche Informationen und Links über Nepal zusammengetragen, um mit ihnen unsere langjährigen Erfahrungen aus zahlreichen Aufenthalten vor Ort zu teilen.  

Allgemeine länderkundliche Informationen:                                                                                                                                                              Ausführliche Informationen über das Land Nepal findet man unter den Links: www.deutsch-nepal.de und www.nepalnews.com.

Unterkunft:                                                                                                                                                                                                                                       In In der Hauptstadt Kathmandu gibt es unter dem Link www.universalvolunteers.com eine sehr zu empfehlende Unterkunft bei Einheimischen für cirka 150,00 Euro pro Monat (Stand: Oktober 2010). Herr K.P. (sprich Keypie) Maskey spricht sehr gut deutsch und sorgt für exzellente Verpflegung, mit Sprachkurs und vielem mehr: Familie K.P. Maskey Baddisbutly, Postbox Nr. 3037, Kathmandu, Nepal, Tel.: 00977-1-470418, Fax: 00977-1-4744627, Email: oneworld@ccsl.com.np.
Das Haus der Familie Maskey Baddisbutly liegt im Stadtteil Ratopul (Ratopul bedeutet "Rote Brücke", was als Ortsangabe jeder lokale Taxifahrer versteht und kennt), nahe Pashupatinath zwischen dem Flughafen und dem Krankenhaus (KMH). 
Des weiteren gibt es viele preiswerte Hotels im Zentrum der Stadt oder unweit davon im Touristenviertel "Thamel", wo es eine Vielzahl Hotels jeder Kategorie gibt. Im Stadtviertel Thamel befinden sind auch allerlei Geschäfte, Reisebüros, Internet-Cafés, Buchläden und schöne Frühstücks-Cafés, die einen Besuch lohnen. 
Für den Besuch des "Chitwan-Nationalpark", welcher cirka 170 km südlich der Hauptstadt Kathmandus an der Grenze zu Indien gelegen ist, empfehlen wir das Hotel "Parkside" in Bhachhauli-Sauraha. Dieses wird von einer befreundeten deutschen Organisation unterstützt. Kontakt via Email: kintzl@hotmail.com oder per Telefon unter der Rufnummer: 0621-302116. Der Herbergsvater vor Ort, Sher Bahadur Pariyar, ist ein sehr hilfsbereiter Mensch und spricht gut deutsch. Kontakt via Email: shernepal@yahoo.com oder per Telefon unter der Rufnummer: 00977-56-560431 oder -580159.

Essen & Trinken:                                                                                                                                                                                                                        In Kathmandu gibt es Speisen in europäischer Qualität im Touristenviertel "Thamel". Einheimische, nepalische Speisen und Getränke gibt es an jeder Ecke. Diese sind oftmals sehr schmackhaft zubereitet und unbedingt empfehlswert zum probieren. Es empfiehlt sich dort zu essen, wo die Speisen frisch zubereitet werden und dort zu tafeln, wo viele Einheimische selbst essen gehen. Des weiteren sollte man darauf achten keine rohen Salate, Obst und Gemüse zu verzehren bzw. schälen oder kochen sie diese Lebensmittel vor dem Verzehr. Wasser sollte unbedingt abgekocht werden oder mit "Romin Keimfrei" (5 Tropfen auf zwei Liter) oder "Micropur" behandelt werden (auch das Zahnputzwasser) bevor dieses getrunken wird. Die beiden Mittel sind in jedem gut ausgestatteten Reisegeschäft oder der Apotheke erhältlich. Die überall erhältlichen Plastikwasserflaschen stellen ein erhebliches Umweltproblem dar, da diese oftmals in der Natur als Abfall landen. Bitte achten sie auf den Erhalt der Umwelt.

Impfungen:                                                                                                                                                                                                                    Nepalmed empfiehlt die Auffrischung von Tetanus und anderen öffentlich empfohlenen Impfungen wie Diphtherie, Keuchhusten und Polio. Wichtig sind  weiterhin Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Typhus (Injektion). Eine Impfung gegen Tollwut sollte in Erwägung gezogen werden, da die Erkrankung zu 100% tödlich verläuft. Im Nachbarland Indien gibt es 2 Millionen Fälle pro Jahr. Der dort verwendete Impfstoff birgt neben verunreinigten Nadeln auch zu 25% die Gefahr von Neurokomplikation. Bitte denken sie also vor Reiseantritt auch an eine Impfung gegen Tollwut. Eine Malariaprophylaxe wird bei Reisen ins Terai (feuchte, fruchtbare Tiefebene südlich des Himalaya-Gebirges in Nepal, Indien & Bhutan) und nach Indien laut WHO 2004 nicht mehr empfohlen. Eine Notfalltherapie mit dem Medikament "Mefloquin" (Wirkstoff: Lariam®; bei 3% der Personen kann es zu Halluzinationen als Nebenwirkung kommen, deshalb bitte vorher eine Tablette testen; 1 Packung beinhaltet 8 Tabletten und kostet derzeit cirka 53,00 Euro / Stand: Oktober 2010) oder alternativ mit dem Medikament Malarone® sollte überdacht werden. Es gilt die allgemeine Malaria-7-Tage-Regel: wenn die Reisedauer in ein Gefährdungsgebiet nur 7 Tage dauert, sollte man keine Prophylaxe anwenden, da die Inkubationszeit der Malaria 7 Tage beträgt. Aber informieren sie sich bitte über die Symptome der Malaria. Der Besuch einer Apotheke in Deutschland mit Reiseberatung vor Beginn der Reise wird empfohlen. Eine Impfung gegen Cholera wird in Goa (Stadt in Indien) verlangt, wenn man aus Delhi einreist. Indien ist das Mutterland der Cholera. Die Impfung gegen Cholera schützt auch vor der „üblichen“ Reisediarrhoe durch EHEC! 2 Dosen oral (gut verträglich) kosten derzeit cirka 45,00 Euro (Stand: Oktober 2010). Der Impfstoff gegen Cholera ist in Deutschland nicht zugelassen, wird aber in Tropenimpfstellen verabreicht.

Mückenschutz:                                                                                                                                                                                                                               In Indien gibt es derzeit gehäuft verschiedene Infektionskrankheiten, berichtet das CRM (Centrum für Reisemedizin). Danach haben Indische Behörden im November viele Malariaerkrankungen sowie Fälle von Japanischer Enzephalitis, Chikungunya- und Dengue-Fieber gemeldet. Jede dieser Infektionskrankheiten wird durch Mücken übertragen. Reisende nach Indien sollten sich daher vor Ort sorgfältig vor Mückenstichen schützen. Besonders viele Malariainfektionen werden aus dem Bundesstaat Rajasthan gemeldet, so das CRM. Bei Reisenden in die Region ist eine Chemoprophylaxe zu erwägen. (Ärzte Zeitung vom 14.11.2011)

Krankheiten:                                                                                                                                                                                                                           Eine Durchfallerkrankung wird wohl jeden auf seiner Reise in diese Region einmal ereilen. Daher ist auf gute und vor allem auf eine stets ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Falls sich Durchfall einstellt, empfehlen wir als natürliche Heilmittel "Banana Porridge" und Tee mit Zucker oder die Einnahme des Medikamentes "Perenterol forte" (Saccharomyces Boulardi). Als Dosierung empiehlt man 2 mal 1 Kapsel über einen Zeitraum von 5-7 Tagen. Bei hartnäckigeren Durchfallattacken sollten sie einen Arzt aufsuchen. Die Ärzte im Kathmandu Model Hospital (KMH) können bei der Heilung helfen.

Höhenmedizin:
Umfassende Informationen über Höhenakklimatisation und die Höhenkrankheit sind in einem aktuellen Beitrag zusammengefasst und für alle empfehlenswert nachzulesen, die planen sich längere Zeit in Höhen über 2000 m aufzuhalten und eine kompetente höhen-medizinische Beratung kennenlernen möchten. Beitrag als PDF-Dokument